Bessere Arbeit­geber­attrak­tivi­tät: Digital Employee Experience DEX

Arbeitgeberattraktivitaet  Digital Employee Experience DEX - care4IT
Die Digital Employee Experience (DEX) spielt eine immer wichtigere Rolle für die Arbeitgeber­attraktivität und damit bei der erfolgreichen Rekrutierung von Fachkräften. Doch was kann ein KMU tun, um die digitalen Erfahrungen seiner Mitarbeitenden im Arbeitsalltag zu verbessern? 



Die Digital Employee Experience beschreibt die Erfahrungen, die Angestellte bei der Nutzung der IT-Lösungen ihrer Arbeitgebenden machen. Dazu zählen beispielsweise die Ausstattung des digitalen Arbeitsplatzes oder die technische Infrastruktur, die Anwenderfreundlichkeit und Leistungsfähigkeit von Programmen und Netzwerken, sowie deren Fehleranfälligkeit. Mit Blick auf die DEX sollten Mitarbeitende ein möglichst nahtloses digitales Arbeitsumfeld erleben. Die geräte- und standort­unabhängige Nutzung ist dabei ebenso relevant wie die Implementierung von sicheren und effizienzsteigernden Tools für den Arbeitsalltag. Je produktiver Mitarbeitende mit der zu Verfügung gestellten Technik arbeiten können, desto besser ist ihre Erfahrung mit der digitalen IT-Infrastruktur – und desto erfolgreicher kann ein Unternehmen wirtschaften.

Warum ist Digital Employee Experience wichtig?

Mit Blick auf die zunehmende Digitalisierung und dem wachsenden Fachkräftemangel entwickelt sich die Qualität der IT-Infrastruktur zu einem wichtigen Beurteilungskriterium der Arbeitgeber­attraktivität eines Unternehmens. Bei der Rekrutierung von Talenten kann ein modernes digitales Arbeitsumfeld einem Unternehmen den entscheidenden Wettbewerbsvorteil verschaffen. Darüber hinaus ist eine zuverlässige IT das überlebenswichtige Rückgrat für die meisten Unternehmen. Investitionen in die DEX erhöhen damit nicht nur die Motivation der Mitarbeitenden, sondern sie sind auch für den nachhaltigen Unternehmenserfolg relevant.

Dimensionen einer guten digitalen Arbeitserfahrung

Sind Mitarbeitende im Unternehmen mit ihrem digitalen Arbeitsplatz zufrieden, so wirkt sich dies auch auf die Reputation einer Firma im Arbeitsmarkt aus. Gerade für KMU, die auf dem Arbeitsmarkt oft im Schatten der Grossunternehmen stehen, bietet eine gute Digital Employee Experience die Chance sich hervorzuheben. Um die digitale Arbeitserfahrung ihrer Mitarbeitenden zu verbessern, sollten IT-Verantwortliche und Führungspersonen insbesondere vier Bereichen Beachtung schenken:

  • Die übergeordnete IT-Strategie des KMU sollte sich konsequent an den Bedürfnissen der Mitarbeitenden orientieren. Wenn den Angestellten jene Anwendungen, Geräte und Technologien zur Verfügung stehen, die den Anforderungen ihrer Rolle entsprechen, so steigt die Zufriedenheit im Team. Eine höhere Produktivität, loyalere Mitarbeitende sowie bessere Mund-zu-Mund-Empfehlungen auf dem Arbeitsmarkt sind die Folge.

  • Eine zuverlässige IT-Infrastruktur ist leistungsfähig und funktioniert störungsfrei. Arbeitssuchende erwarten heute zeitgemässe Hardware- und Softwarelösungen in einem unterbrechungsfreien Firmennetzwerk. Ebenso soll das Unternehmen ideale Voraussetzungen für das Arbeiten im Home-Office schaffen, denn das Vorhandensein von flexiblen Arbeits­modellen ist heute für viele Arbeitssuchende ein wichtiges Kriterium. Mit dem Einsatz von Cloud-Services und einem guten Tool für die virtuelle Zusammenarbeit (beispielsweise Microsoft Teams von Microsoft 365) lässt sich die Basis für eine produktive und effiziente Teamarbeit legen.

  • Mit der fortschreitenden Digitalisierung gewinnen auch Investitionen in eine starke und verlässliche Cyber Security an Bedeutung. KMU müssen dafür besorgt sein, ihre IT-Infrastruktur, inklusive den genutzten Tools und Programmen, ausreichend vor den Gefahren im Netz schützen. Mit regelmässigen Schulungen und einer wirksamen Cyberabwehr lässt sich das Vertrauen der Angestellten in die IT-Systeme stärken. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie die gesetzten Sicherheitsregeln umsetzen und die notwendige Vorsicht im Umgang mit Cybergefahren walten lassen, steigt.

  • Auch mit der besten Vorbereitung kann es in der IT immer wieder zu schnellen und unvorhergesehenen Komplikationen kommen. In solchen Fällen ist es wichtig, dass Mitarbeitende stets auf einen schnellen und kompetenten IT-Support zählen können. Das professionelle Performance Management eines IT-Partners sammelt automatisiert Informationen über die Anwendungen und über die Nutzungsweise von Systemen und kann so Ursachen von Problemen rasch identifizieren und beheben. Dank dieser präventiven IT-Überwachung lässt sich die Anzahl Ausfälle erheblich senken. Die Folge: Mitarbeitende können sich ihren Kernaufgaben widmen, statt sich um IT-Probleme kümmern zu müssen.

Mehr Motivation und Geschäftserfolg dank guter Digital Employee Experience

Auf der einen Seite fordert die fortschreitende Digitalisierung gute und zuverlässige IT-Systeme, auf der anderen Seite ist die Firmen-IT zu einem wichtigen Motivationsfaktor für Mitarbeitende geworden. Diese erwarten eine funktionierende und störungsfreie IT und möchten ihr digitales Arbeitsumfeld zunehmend mitgestalten – auch in Bezug auf die genutzten IT-Lösungen. Die Digital Employee Experience entwickelt sich damit zu einem immer wichtigeren Aspekt der Arbeitgeber­attraktivität eines Unternehmens. Doch auf dem Weg gibt es einiges zu berücksichtigen: Es gilt die richtigen Instrumente und Tools anzuschaffen, die IT-Sicherheit zu maximieren sowie die Leistungsfähigkeit und Bereitschaft der IT-Infrastruktur zu gewährleisten. Damit die Umsetzung und Implementierung der diversen Systeme reibungslos funktioniert, ist ein passender IT-Partner wichtig. Idealerweise ein Anbieter von proaktiven IT-Dienstleistungen wie etwa Managed IT Services.

Bei der Wahl eines Managed IT Services Providers (MSP) sollten KMU auf Kompetenzen und Erfahrung des Dienstleisters bei der Digital Employee Experience achten. Ein geeigneter MSP bringt die notwendigen Voraussetzungen mit, um eine sicherere IT-Infrastruktur aufzubauen und Kollaborationstools wie Microsoft 365 für KMU nutzergerecht zu konfigurieren und zu implementieren. Auch bei der IT-Sicherheit leistet ein zertifizierter MSP einen wichtigen Beitrag: Bietet der Dienstleister eine 24-Stunden-Überwachung, so erkennt er Bedrohungen und Schwachstellen im System frühzeitig und kann diese beheben, bevor ein Ausfall oder Schaden entsteht. Die Zusammenarbeit zwischen einem KMU und einem qualifizierten Managed Service Provider wirkt sich damit positiv auf die DEX aus und sie erhöht die Arbeitgeberattraktivität – auch über die Firmengrenzen hinaus. 

Unternehmens-IT: Treffsichere Partnerwahl für Managed IT Services

Titelbild: Unsplash

Themen: Managed IT Services, Digitalisierung, Mobiler Arbeitsplatz
Autor: Philipp Hollerer | 28.12.2022 | 10:33
Philipp Hollerer
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